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SB 6600: Itzehoe – Brunsbüttel (Schnellbus)

Bei der Linie SB 6600 sind keine Änderungen geplant - gibt es welche, die Sie sich wünschen würden?

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RE 72 / RB 73: Kiel – Flensburg

Bei der Linie RE 72 / RB 73 sind keine Änderungen vorgesehen - gibt es welche, die Sie sich wünschen würden?

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RE 83 / RB 84: Kiel – Lübeck – Lüneburg

Bei der Linie RE 83 / RB 84 sind keine Änderungen vorgesehen - gibt es welche, die Sie sich wünschen würden?

Den Fahrplan der Linie, die von Kiel über Lübeck nach Lüneburg fährt, können Sie hier einsehen.

Kommentare

NAH.SH sollte bei DB Fernverkehr zumindest zweistündlich einen Halt der ICE kurz nach halb ab Hamburg Hbf in Büchen bestellen. Dadurch ergeben sich optimale Anschlüsse in Büchen aus Richtung Lübeck (an :49, ab je nach Stunde :56 oder :57), Gegenrichtung analog. Die Reisezeit Lübeck - Berlin verkürzt sich so um 35' auf nur noch gut zwei Stunden, bis Spandau auf exakt 2 Stunden.
Mit etwas Feinjustage besteht der Anschluss auch von/nach Lüneburg; die Reisezeit Lüneburg - Berlin sinkt auf spürbar unter 2 Stunden.
Von diesen 35' profitieren allein in den beiden Städten Lübeck und Lüneburg ca. 300.000 Einwohner direkt. Hinzu kommen allerdings auch alle Einwohner entlang der Strecken, da der Reisezeitgewinn über den Null-Knoten Lübeck in die ganze Region weitergegeben wird. So verkürzt sich beispielsweise die Reisezeit Eutin - Berlin mit lediglich einmal Umsteigen auf ca. 2:50 und damit spürbar unter 3 Stunden - also Werte, die via Hamburg oder Schwerin sogar mit 2maligem Umsteigen nicht ansatzweise erreichbar sind.
Optimale Anschlüsse in Büchen vom/zum Berliner Fernverkehr dürften zudem zu einer gewünschten Fahrgastlenkung beitragen (Entlastung Hamburg, Auslastungssteigerung Lübeck - Lüneburg inkl. Büchen).

Ihr Vorschlag klingt sehr attraktiv, allerdings lässt sich FV nicht bestellen. SH könnte aber sicherlich mal bei der DB melden und anfragen, ggf auch dafür Entfall der bisherigen Halte vom EC der Ceske Drahty zugunsten des ICEs. Minister Scheuer und Staatssekretär Ferlemann haben sicherlich auch ein offenes Ohr, nebst Bundestagsabgeordneten aus LG, HL und auch Ratzeburg und Lauenburg, die ja auch profitieren würden.

Sollte es zu dem Fall kommen, dass die Umsteigerelation ermöglicht wird, sollte man ggf. einzelne Verbindungen auf Doppeltraktion upgraden, da der RE83 schon jetzt recht voll ist.

Der Fernverkehr ist im Gegensatz zum Nahverkehr reine Privatsache, man kann nicht einfach Halte bestellen.
Desweiteren wäre es fraglich, ob DB Fernverkehr einen Halt in Büchen überhaupt durchführen wollte und es könnte finanzpolitisch schwierig sein, eine Zahlung von Landesmitteln an ein privatwirtschaftliches Unternehmen zu rechtfertigen, wenn keine konkrete Gegenleistung erfolgt.

Ich sehe einen Halbstundentakt für notwendig an: die Umsteigesituation in Büchen erfordert "Stabilität": Fernzüge sind oft verspätet-langes Warten auf die Anschlüsse, Übereckverbindungen werden verlässlich praktikabel, z.Bsp. Hamburg-Büchen-Mölln, Lüneburg-Büchen-Berlin.
Um die zusätzliche Kreuzung der Ferngleise in Büchen zu vermeiden: die zusätzlichen Züge in Büchen jeweils wenden lassen(dazu den nördlichen Bahnsteig verlängern und teilen; direkte Schienenverbindung zum Lübecker Gleis schaffen.)Auf der südlichen Seite sind genug Bahnsteigkanten.
Zusätzliche Haltestellen würden dann auch möglich: Bsp. Pogeez, Güster, Adendorf(schon geplant)

Für eine Taktverdoppelung bräuchte es in erster Linie entweder eine Kreuzungsmöglichkeit zwischen Büchen und Mölln oder eine durchgängige Zweigleisigigkeit, die Gleise und Bahnsteigkanten in Büchen sind da eher das geringere Problem. Derzeit ist beides nicht gegeben und ist auch auf kürzere Sicht eher unwahrscheinlich.
Zwar kann ich mir eine Taktverdichtung mittelfristig gut vorstellen, allerdings müsste dann der Bund Gelder für einen Ausbau zur Verfügung stellen.
Inwiefern weitere Halte sinnvoll sind, lässt sich diskutieren, derzeit scheint mir die Nachfrage nach Halten in Pogeez und Güster aber eher gering zu sein, eher bestünde das Risiko, dass diese die Strecke ausbremsen und die Reisezeit ohne nennenswerte Zusatznutzung verlängern würden.

Für den Süden: Ideal wäre der RE83, ergänzt mit der RB83 mit Halt überall, RE83 dann nur Halt in Büchen, Lauenburg und Lüneburg und in Randzeiten überall.

Die von Ihnen genannte Lösung würde Ratzeburg und Mölln sowie die Lübecker Halte Hochschulstadtteil und Flughafen komplett aus dem Raster fallen lassen, dabei besteht die Notwendigkeit für einen Halbstundentakt aus meiner Sicht gerade durch Ratzeburg und Mölln. Währenddessen besteht südlich von Büchen ein eher geringer Drang nach Taktverdichtung.

Könnte man nicht zur morgendlichen HVZ sowie abends zwischen Lüneburg und Büchen die Züge zweiteilig fahren lassen.
Diese werden dann in Büchen getrennt und der hintere Teil verkehrt wieder über Schwarzenbeck, Friedrichsruh nach Aumühle.

Mir ist bewusst, dass es mit dem Deutschland Takt und dem RE 1 nicht sehr leicht machbar ist aber es würde insbesondere die Pendler entlassten, welche in Büchen ggf keine Lust haben in den häufig überfüllten RE zuzusteigen

Gemeinsam mit der DB Regio sollte eine Harmonisierung der Fahrgastinformation in puncto Zielanzeige vorgenommen werden. Während die Außenanzeigen der Züge stets Kiel Hbf oder Lüneburg als Fahrtziel anzeigen, nennen die Fahrplanauskünfte in Form der Websites oder Apps von DB Vertrieb, NAH.SH und HVV vor der Durchfahrt durch Lübeck stets Lübeck Hbf als Ziel.
Das stellt zwar für Ortskundige und Pendler meist kein Problem dar, Gelegenheitsfahrgäste und und Ortsfremde sind hiervon jedoch gelegentlich verwirrt, was sich durch eine einfache Anpassung der Fahrplanmedien oder Außenschilderung auf ein einheitliches System ändern ließe.

Angesichts äußerst niedriger Nutzung außerhalb der Hauptverkehrszeit wäre es durchaus sinnvoll, in Echem nur noch nach Bedarf zu halten.

Die Vorteile von Bedarfshalten liegen auf der Hand: weniger Energieverbrauch, wenn nicht angehalten und erneut beschleunigt werden muss, einfacheres Aufholen von eventuellen Verspätungen, weil ohne Haltanfrage keine Zeit im Stand "verschwendet" wird und stattdessen mit Plangeschwindigkeit durchgefahren werden kann und erneut ein reduzierter Energieverbrauch, wenn bei pünktlicher Fahrt ohne Haltanfrage durchgefahren werden kann, weil nach der Durchfahrt durch den Bedarfshalt die Geschwindigkeit bis zum nächsten Halt weniger hoch sein muss als mit einem Anhalten am Bedarfshalt, da keine Standzeit aufgeholt werden muss.
Desweiteren sind die Fahrzeuge, die auf dieser Linie eingesetzt werden auch alle mit Haltewunschtastern ausgestattet, da der Haltepunkt Lübeck-Flughafen ebenfalls nur nach Bedarf bedient wird.
Sollte dem NAH.SH die Relevanz dieses Vorschlages zu niedrig sein, kann dieser ja dennoch an die DB Regio weitergegeben werden, um darüber in Eigenregie zu entscheiden.

Liebes NAH.SH-Team, wie bisher jedes Jahr wurde der Ausbau, und damit z.B. der Halbstundentakt in Ascheberg um ein Jahr verschoben.
Auf der NAH.SH Projekthomepage steht der Ausbau jetzt für das Jahr 2021, auf der Bauprojekte-Seite der DB steht der Ausbau für 2022 an.
Ich hoffe sehr, dass das Projekt, seit mindestens 2018 jetzt Jahr für Jahr verschoben, dann auch endlich einmal umgesetzt werden kann.

Oder lässt sich wenigstens der Halbstundentakt ab Ascheberg schon vorziehen und früher umsetzen? Dazu wäre ein barrierefreier Ausbau des Bahnhofes Ascheberg auch ganz toll, oder wenigstens die Möglichkeit, bei der Haupttreppe einen Fahrradaufgang zu schaffen.

Sehr wünschenswert wären zumindest ein paar Steckdosen, dass man ggf. sein Handy für sein Digitalticket laden kann. Ich hoffe sehr, dass die neuen Akku-Züge Steckdosen haben werden, aber ließen sich nicht jetzt schon wenigstens vereinzelt Steckdosen in der 2. Klasse nachrüsten?
Wünschenswert fände ich darüber hinaus, die RB 84 wenigstens zu einigen Zeiten standardmäßig in Doppeltraktion fahren zu lassen! Mindestens morgens bis 9 Uhr, in der Mittagszeit und zum Feierabendverkehr! Leider fährt der Zug so oft morgens im Berufsverkehr mit nur einem LINT-Triebwagen und ist total überfüllt. Das müsste doch irgendwie verbessert werden können.
Übrigens betrifft das auch ganz stark die Strecke Lübeck-Lüneburg mit der RE. An Sommerwochenenden kommt man manchmal gar nicht in die Züge rein! Könnte nicht auch bitte hier versucht werden, wenigstens jeden 2. Zug in Doppeltraktion zu bestellen?
Eine Ausweitung des Verkehres mit Doppelstockwagen zur Hauptverkehrszeit zwischen Kiel und Lübeck wäre auch toll, wenn auch vermutlich eine Luxus-Lösung. Dennoch freue ich mich immer, wenn ich das Glück habe, dass Grade der Doppelstockzug die Linie fährt, dann ist es sehr komfortabel!

Toll wäre es, wenn der Halbstundentakt Kiel Lübeck abends noch wenigstens etwas verlängert werden könnte, also wenn z.B. die letzte RB 84 im Takt ab Kiel nicht um 20.05 fahren würde, sondern wenigstens auch noch um 21.05 Uhr.
Selbiges für Lübeck wäre auch toll.

Moin,

häufig fährt der RE83 von Kiel bis Lübeck mit zwei Triebwagen; weiter bis Lüneburg dann nur noch mit einem Triebwagen. Zu Zeiten vor Corona war der weiterfahrende Triebwagen häufig stark ausgelastet, insbesondere im Abschnitt zwischen Lübeck und Büchen; auch außerhalb der Hauptverkehrszeiten (u.a. wegen der Schüler*innenverkehre von und nach Mölln). Wie auf allen Strecken ist die Auslastung aktuell sichtlich geringer, häufig allerdings nicht "gering genug", um bei dem zur Verfügung stehenden Platzangebot die Abstandsregeln einzuhalten. Zur Anpassung des Platzangebotes an die Nachfrage wäre eine Durchbindung beider Triebwagen über Lübeck hinaus (bis Lüneburg oder Büchen) wünschenswert. Die Fahrzeuge sollten ohnehin vorhanden sein, da auch zu den Stoßzeiten beide Triebwagen auf der gesamten Strecke verkehren.
Falls es zu Fahrzeugengpässen kommt, wäre eine Überlegung, einen Teil der LINT-Treibwagen auch nach der Auslieferung der neuen FLIRT-Akku Triebwagen zusätzlich weiter zu verwenden.

Möglicherweise nicht direkt passend, aber am ehesten dieser Linie zuzordnen ... Vielleicht sollte man noch einen Linienunabhängigenbereich im Fahrplandialog einfügen für weitere Vorschläge.
Ich würde mir wünschen, dass die Vertaktung in Plön zur Buslinie 360 nach Ascheberg/Neumünster verbessert werden könnte. Da es noch keinen Halbstundentakt in Ascheberg gibt, wäre es wünschenswert, der Stundentakt Plön-Ascheberg könnte quasi durch die Linie 360 auf Halbstundentakt ergänzt werden.
Beispiel: Von Lübeck erreicht man Plön um XX.14 (RB84) und XX.44 Uhr (RE83). Die RB 84 fährt weiter nach Ascheberg, das ist kein Problem.
Toll wäre jetzt, die VKP 360 würde irgendwann kurz nach XX.45 fahren, damit auch für die RE 83 eine Weiterfahrt dann per Bus nach Ascheberg möglich wäre.
Die Buslinie 360 fährt aber um XX.35 ab. Das bringt irgendwie wenig, da man mit der Bahnnkunft um XX.14 ja nach Ascheberg fahren konnte, das macht die Abfahrtszeit total unattraktiv.

Gegenrichtgung: Ab Ascheberg fährt der Zug um XX.38 nach Plön. Der Bus fährt um XX.05 ab Ascheberg nach Plön. Wünschenswert wäre, der Bus käme kurz vor XX.15 in Plön am Bahnhof an, um Anschlüsse an die Bahn zu gewähren. Aber die Linie 360 kommt um XX.20 in Plön an. Da ist die RE83 nach Lübeck grade weg. Und der nächste Zug, den man erreichen würde, hätte dann auch eh wieder in Ascheberg gehalten.

In Neumünster hat die Buslinie 360 mit ihrer Abfahrt um XX.19 im quasi-Stundentakt ein ähnliches Problem der Unattraktivität.
Die wichtigen Zugverbindungen kommen laut Fahrplan wie folgt in Neumünster an:
RE 7 aus Flensburg Ankunft NMS: XX.22 Uhr
RB 63 aus Heide Ank. NMS: XX.25
RB 82 aus Segeberg Ank. NMS: XX.27
RE 7/70 aus Hamburg Ank. NMS: XX.12 und XX.30

Bis auf einen einzigen Zug (XX.12 in NMS aus Hamburg) ist für alle anderen der Bus nach Ascheberg/Plön grade weg mit Abfahrt XX.19. Für eine Weiterfahrt der Linie 360, die in Neumünster passend für fast alle Bahnakunftszeiten sein sollte, wäre eine Abfahrtszeit ab ca. XX.33 sehr viel besser.

Ingesamt ist das sicher schwierig, aber generell ist es eigentlich so, dass fast alle Abfahrtszeiten der Linie 360 unattraktiv sind im Hinblick auf Bahnanschlüsse und damit mutmaßlich auch die Fahrgastzahlen gering gehalten werden.

Endgültig klasse wäre natürlich im Rahmen der Verkehrswende die Reaktivierung der Bahnstrecke Ascheberg-Neumünster, da der Bus doch doppelt so lang unterwegs ist, wie es per Schiene sein könnte. Aber bis diese Hoffnung erfüllt werden kann oder stirbt wäre es sicher klasse, die Linie 360 zu überarbeiten.

Am effektivsten wäre es wohl, wenn Sie sich mit Ihrem Vorschlag direkt an den Kreis Plön wenden. Dieser ist der zuständige Aufgabenträger für den ÖPNV im Kreisgebiet, während NAH.SH sich mit diesem Dialogforum primär um den Schienenverkehr kümmert; den Busverkehr organisiert man trotz Verbundangehörigkeit der Kreise zum NAH.SH nicht zentral aus Kiel, da dies zu kleinteilig wäre.

Den zuständigen Ansprechpartner des Kreises finden Sie unter https://www.kreis-ploen.de/Wirtschaft-Tourismus/Mobilit%C3%A4t/

Es wäre sehr wünschenswert, die RB 84 zwischen Lübeck und Kiel würde - außer in besonderen Tagesrandlagen - nahezu immer in Doppeltraktion fahren. Zur Berufsverkehrszeit (zu normalen Zeiten natürlich, abgesehen von der momentanen Situation) ist der eine Triebwagen oft vollkommen überfüllt. Übrigens auch abends in normalen Jahren (zum Beispiel Lübeck Weihnachtsmarkt) ist der Zug recht voll. Und in der Sommerzeit, wo wochenends oft sowohl RE83 als auch RB84 mit einem Wagen fahren, ist das mit Fahrrädern und Reisenden oft sehr schade. Bitte erweitern Sie den Einsatz von Doppeltraktionen deutlich, sowohl Wochentags bei der RB 84 als auch am Wochenende bei der RE 83.

Das gleiche gilt auch für die RE 83 Lübeck-Lüneburg. Ich habe im Sommer dort versucht, mit Fahrrad von Mölln nach Lübeck zu kommen an einem Feriensamstag. 3 Stunden lang war es unmöglich, in den einen Triebwagen einzusteigen, komplett voll bis zur Tür! Grade dann, wo nur Stundentakt ist .. bitte auch hier dringend viel häufiger mit 2 Wagen fahren! Auch am Wochenende.

Ich möchte Ihrem Kommentar beipflichten. Ich habe dies selbst oft erlebt.

Auch ich möchte mich Ihrem Vorschlag anschließen, beide Linien sind gut nachgefragt - gerade im Sommer - und unter den Reisenden sind bei gutem Wetter auch viele mit Fahrrädern unterwegs, was den Platz dann noch enger werden lässt, so dass die Ausweitung von Fahrten in Doppeltraktionen definitiv geboten ist.

Ob sich diese Ausweitung mit dem aktuellen Fahrzeugpark der DB Regio SH bewerksteligen lässt, sei dahingestellt, aber ab Dezember 2022 (was dann ja "nur" ein Fahrplanjahr später wäre) sollen ja die neuen Akkutriebwagen in Dienst gehen, hier hat NAH.SH ja ein paar Fahrzeuge mehr bestellt, als dafür im Dieseltriebwagen ersetzt werden, es bleibt dann abzuwarten, ob sich diese zusätzlichen Triebzüge für die Fahrgäste auch bemerkbar machen. Eventuell wäre es mittelfristig sinnvoll, die Option auf Lieferung weiterer baugleicher Züge bei Stadler zu ziehen, aber das dürfte sich wohl erst in den nächsten Jahren eindeutig sagen lassen.

Ich fahre recht oft die komplette Strecke HL-LG und bin immer wieder bass erstaunt, daß (aus Kiel kommend) in HL-Hbf der zweite Triebwagen abgehängt wird und spätestens in Ratzeburg der Zug komplett überfüllt ist - das gilt insbesondere für die Sommermonate, wo auch viel Ausflugs- / Freizeitverkehr mit entsprechender Radmitnahme der Fall ist. Eine Einfachtraktion im Sommer auf dieser Strecke ist einfach nur ein Witz- Alternative wäre Taktverdichtung, was der Strecke gut tun würde !

Generell wäre es langfristig sinnvoll, auf der Strecke HL-LG einen Halbstundentakt zu realisieren, auch um die teilweise ewigen Anschlüsse in Lüneburg von den Fernzügen (IC/ICE-Linie 26 zB 45Min Umsteigezeit) zu verbessern. Darüber hinaus besteht mindestens in den Sommermonaten auf der kompletten Strecke auch eine NAchfrage für einen Halbstundentakt. ggf. müsste hierfür weitere Begegnungsmöglichkeiten geschaffen und der Stellwerk-/Leittechnik modernisiert werden, um in allen Unterwegsbahnhöfen gleichzeitige Einfahrten zu ermöglichen.

Darüber hinaus ist die Reaktivierung von Adendorf dringend geboten (hier wurde ja schon Vorarbeit geleistet), ebenso die Reaktivierung der alten Bahnhalte in Pogeez und (nachrangig) Güster. Besonders Pogeez würde extrem von einer schnellen Anbindung nach Lübeck profitieren.

Bei beiden ehemaligen Bahnhalten ist die Lage des Gleises direkt am Ort extrem günstig, sodaß hier mit einem hohen Fahrgastpotential zu rechnen wäre. Dasselbe gilt im Übrigen auch für Schulendorf. Auch hier gilt: im Sinne einer nachhaltigen Verkehrswende wäre die Einrichtung bzw Wiederaufnahme beider BAhnhalte sehr zu begrüßen bis 2030 !

Aktuell beträgt die Wartezeit für eine Weiterfahrt ab Kiel nach Flensburg 26 Minuten. Dies führt zu einer unnötig hohen Reisedauer von Lübeck nach Flensburg (2:51). Aber auch andere Verbindungen wie beispielsweise Plön-Eckernförde werden dadurch sehr unattraktiv. Ich und viele weiter Fahrgäste, die oft auf dieser Strecke fahren, wünschen sich eine Anpassung des Fahrplans, welche größere Rücksicht auf diese Umstiegszeit nimmt. Eine Wartezeit von etwa 10 Minuten wäre optimal, damit eventuelle Verspätungen nicht das Verpassen des Anschlusses bedeuten. In Kombination mit der angekündigten Beschleunigung der Verbindung Lübeck-Kiel wäre es dann möglich die Fahrt von Lübeck nach Flensburg bequem in unter 2:30 zu schaffen.

Auf der RB-Linie 84 Kiel - Lübeck schlagen wir vor, montags bis freitags eine Abfahrt ab Preetz um 05.34 Uhr, an Kiel Hbf um 05.56 Uhr sowie samstags und sonntags eine Abfahrt ab Preetz um 07.34 Uhr, an Kiel Hbf um 07.56 Uhr einzurichten, aus dem Grund, dass montags bis freitags (regulär) bereits um 05.00 Uhr die Fahrgastnachfrage ab Preetz in Richtung Kiel bereits recht gut ist und um samstags und sonntags den 30-Minuten-Takt (in Kombination mit der RE-Linie 83) im Streckenabschnitt Kiel - Preetz in beiden Fahrtrichtungen bereits ab 07.00 Uhr anzubieten.

Stefan Barkleit

Fahrgastverband PRO BAHN
Landesverband Schleswig-Holstein/ Hamburg

Auf der RE-Linie 83 Lübeck - Lüneburg schlagen wir vor, die Abfahrt ab Lübeck Hbf um 05.05 Uhr, an Lüneburg um 06.18 Uhr sowie ab Lüneburg um 05.45 Uhr, an Lübeck Hbf um 06.52 Uhr auch sonntags und sonntags eine Abfahrt ab Ratzeburg um 05.32 Uhr, an Lübeck Hbf um 05.52 Uhr anzubieten, um den Bedienungszeitraum auf der Bahnstrecke Lübeck - Lüneburg sonntags dem Bedienungszeitraum auf den Bahnstrecken Kiel - Husum und Kiel - Lübeck anzupassen.

Stefan Barkleit

Fahrgastverband PRO BAHN
Landesverband Schleswig-Holstein/ Hamburg

Ich würde es begrüßen das morgens bis samstags eine frühere Ankunft gegen 5 Uhr in Lübeck aus Richtung Kiel kommt, denn es müssen Leute auch um 6 Uhr anfangen zu arbeiten.
Danke